Grüne-Soße-Essen

Im letzten Jahr abgesagt, dieses Jahr wieder fest im Programm, wenn auch nur auf dem „digitalen“ Gothanenhaus: Das gemeinsame Essen am Gründonnerstag!
Ein neuer Programmpunkt, den es so noch nicht gab, war der Online-„Grüne-Soße“-Kochkurs mit unserem Verbindungsbruder Uso, also beim Meister höchstpersönlich.

An dieser Stelle nochmal das dazugehörige Rezept:

Zutaten:
1 Paket Grüne Soße Kräuter
1 Glas/Tube Mayonnaise (450/500g)
1 Becher Sahne (250 ml)
etwas Milch und Quark um die Masse zu verdünnen oder anzudicken.
1 Esslöffel Senf
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Kräuter kurz waschen, abtropfen lassen, in 2-3 cm große Stücke schneiden. Immer ein wenig der Kräutermasse in das Küchengerät oder Mixer geben, Fleischwolf vermeiden, der quetscht die Kräuter zu sehr. Dazu etwas Mayonnaise und Sahne geben und mixen, bis die Kräuter klein und die Masse grünlich ist, aber nicht zu lange, damit die Sahne nicht steif wird.
Wenn die ganze Masse durchgemixt ist, vorsichtig mit Pfeffer und Salz und anschließend mit Zucker abschmecken. Zum Schluss den Senf einrühren.

Natürlich kann man auch Schmand verwenden, Saure Sahne, Crème fraîche oder Joghurt, ganz nach Geschmack. Aber nicht vergessen: Fett ist der Geschmacksträger Nummer 1! 🙂

Mit Salz-/Pell-/Bratkartoffeln und hartgekochten Eiern servieren.

Im Anschluss wurde selbstverständlich gemeinsam gegessen und bei dem ein oder anderen Bier geschnackt. Als besonderes Highlight für die Aktiven stellte sich die Fuxenmimik heraus, denn diese endete mit einer Oster-Oetti-Suche im nahegelegenen Park. Ein kurzer Moment der „Normalität“.
Wir drücken die Daumen, dass wir uns nächstes Jahr wieder gemeinsam auf dem Haus für diese Traditionsveranstaltung verabreden können!

semper idem!

Geschrieben von Rockit Z! XXX



ATB-Fitness-Challenge

Prägend für unseren Dachverband, den Akademischen Turnbund, sind die zahlreichen Sportturniere- und Meisterschaften, welche normalerweise verteilt über das ganze Semester angeboten werden. Für jeden Geschmack und jedes Talent gibt es eine passende Sportart, hier ist zum Beispiel unsere Paradedisziplin Volleyball zu nennen. Seit nun mehr über einem Jahr kontrolliert die Pandemie unser (Verbindungs-)Leben und die sportliche Säule unter den einzelnen Bünden steht seitdem still. Unser letztes gemeinsames Turnier fand in Clausthal statt, Januar 2020, und mich schmerzt es immer noch, dass diese großartige Veranstaltung 2021 abgesagt werden musste. Innerhalb unseres Bundes konnten wir unseren Sport- und Wettkampfgedanken jedoch weiterhin beibehalten: Unser ehrenwerter Verbindungsbruder Müller organisierte zusammen mit seiner Freundin zahlreiche Orientierungsläufe, die letztendlich zu einer spannenden Gothanen-Meisterschaft wurden.
Stolz auf die Gothania bin ich zudem, da die erste interkorporative Sportveranstaltung unter anderem durch unsere Verbindungsschwester Lohri in der Funktion als Turnwart mitgestaltet wurde – die ATB-Fitness-Challenge. In zwei Schwierigkeitsgraden konnten sich Aktive und ADAHs in einem Onlineformat messen und die „Fittesten“ im ATB ermitteln. Als gutes Beispiel ging Vbr. Ford voran, der sich als neuer KV-Vorsitzender eine Teilnahme im „Fortgeschrittenen“ und damit höchsten Wettkampfprogramm nicht nehmen ließ. Mit maximalem Einsatz forderte er, wie auch die anderen Gothanen, seinem Körper alles ab. Leider spielten wir in den Titelentscheidungen keine Rolle, der 16. Platz aus 71 Teilnehmern als beste Platzierung in der Solowertung, sowie der 5. Platz bei 18 angetretenen Korporationen in der Gesamtwertung stellen trotzdem ein passables Ergebnis dar.

Ich wünsche allen Gothanen ein sportliches Sommersemester 2021!

semper idem!

Geschrieben von Rockit Z! XXX



Apfelwein-/Fuxenkneipe 30.01.21

Am 30.01. fand wieder einmal unsere altbewährte Gothanen-Apfelweinkneipe statt. Aufgrund der pandemiebedingten Umstände wurde sie dieses Jahr online ausgerichtet und von unseren Fuxen geschlagen. Dank einer kleinen Aufmerksamkeit des KVs wurde auch die Apfelweinversorgung gesichert. So konnten sich über 30 Gothanen virtuell einfinden und die Kneipe genießen. Den Anfang machten Jana als Präside und Liv als Contrarium. Der Offiz war geprägt von vielen Grußworten, feucht-fröhlichem Gesang und einer bewegenden Rede darüber, was die Gemeinschaft für jeden von uns, insbesondere in Zeiten von Corona, bedeute. Nach einem weiteren Cantus wurden die Schläger übergeben, sodass der Inoffiz beginnen konnte. Dabei kamen unsere neuesten Fuxen Alex und Tomek als Präside bzw. Contra zum Einsatz. Auch der nächste Teil des Abend zeichnete sich durch feucht-fröhlichen Gesang aus, jedoch gab es auch Unterhaltung in Form eines Apfelwein-Quiz und eines Pantomimen-Lieder-Quiz, wo jeder sein Wissen auf die Probe stellen konnte. Nach einem letzten würdigen Cantus fand schließlich auch der Inoffiz sein Ende. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle, die mitgewirkt haben und so die Kneipe ermöglicht haben.

Semper idem!

Kowalski



Weihachtsmarkt 12.12.20

Am Samstag, den 12.12.2020 haben wir auf unserer Terrasse coronakonform einen Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Die Idee war, trotz Corona, einen Austausch mit unseren Verbindungsgeschwistern zu ermöglichen.

Um dem Ganzen einen weihnachtlichen Touch zu geben, haben wir die Terrasse mit Weihnachtsdekorationen geschmückt und ein Lagerfeuer gemacht. Natürlich gab es auch etwas zu essen und zu trinken: Ganz wie auf einem großen Markt bereiteten wir Waffeln und Würste zu, der Glühwein durfte natürlich auch nicht fehlen. Zusätzlich boten wir auch unsere selbst gebrannten Mandeln zum Verkauf an.

Über den Tag verteilt besuchten uns einige alte Damen und Herren. Erst nach dem Event ist uns aufgefallen, wie sehr wir es vermisst haben, nicht nur mit den anderen aus der Verbindung zu reden (das geht auch über zoom), sondern den Gesprächspartner auch in persona zu sehen.

Hoffentlich ist Corona bald vorbei und wir können euch alle wieder sehen!

Alex



Online-Weihnachtskneipe am 11.12.20

Schon wieder ein Jahr rum und so steht die Weihnachtskneipe vor der Tür, oder besser gesagt im Keller. Denn dort haben sich am 11. Dezember die Hausbewohner versammelt, um eine coronakonforme Kneipe in weihnachtlichem Comment zu schlagen. Und so begannen wir mit frisch erhitztem Glühwein die, für uns Fuxen, erste Kneipe seit Beginn der Pandemie-Einschränkungen. Geschlagen wurde der Offiz von unserem lieben Verbindungsbruder Müller und seinem Contrarium mIssTic. Und obwohl sich im Raum des Geschehens lediglich die Hausbewohner befanden, waren ca. 50 weitere über einen Zoom-Link auf mehreren Bildschirmen und einer Freisprechanlage dazugeschaltet, sodass wir trotz beträchtlicher Distanz das Gefühl hatten, mit unseren Bundesbrüdern und -schwestern im gleichen Raum zu sein und gemeinsam an dieser feucht-fröhlichen/festlichen Zusammenkunft teilzunehmen. Auch hatten wir die besondere Ehre, nicht nur diverse Verbindungen aus unserem Dachverband begrüßen zu dürfen, sondern auch den ATB-Vorort höchstpersönlich, der uns mit seiner Anwesenheit erfreute. Wir starteten den Abend mit einer Kennenlernrunde in Zoom-Breakout-Rooms, wo wir uns ungezwungen unterhielten und sowohl in neue, wie auch vertraute Gesichter blickten, mit denen wir jedoch allesamt gemeinsam anstoßen konnten. Es folgten heitere Gesänge, die vom Pegel her mehr an einen Saal mit zehn dutzend Leuten erinnerten, als an eine Hand voll Studenten im Keller ihres Hauses. Nach würdig verklungenem Gesang folgte eine wahrlich ergreifende Rede unseres Präsiden, der über all das sprach, auf das wir uns im neuen Jahr freuen können, wenn wir hoffnungsvoll nach vorne blicken: In eine Zeit, in der Verbindungsbrüder und -schwestern wieder Hand in Hand singen und das Glas auf eine wunderbare Zusammenkunft erheben können. So fand der Offiz auch schon sein Ende und Präside Müller übergab sein Amt an seinen lieben Verbindungsbruder und Leibfuxen Shazamp. Für das Contrarium konnte sich unsere liebe mIssTic im Inoffiz keinen besseren vorstellen als unseren Verbindungsbruder Pappenheimer. Nach kurzem Colloqium trug unsere liebe Hummel ein Gedicht samt Diashow vor, die uns mit schönen sowie humorvollen Aufnahmen aus vergangenen Veranstaltungen belustigte. Anschließend folgte eine von den Burschen der ATSV Gothania vorbereitete KahootQuizrunde mit spannenden, sowie spaßigen Fragen rund um das Thema Weihnachten, an der jeder teilnehmen konnte. Nun wurde es Zeit für den Programmpunkt, der mich persönlich und meine lieben Confuxen die meiste Mühe gekostet hat… die Fuxenmimik. Ein von uns zusammengestelltes Video, das wir über Zoom live übertrugen, mit der alleinigen Aufgabe gute Stimmung zu verbreiten. Nach einem letzten weihnachtlichen Cantus fand auch der Inoffiz schließlich sein Ende und mit einem Getränk in der Hand schwelgten wir mit unseren Freunden von nah und fern in alten Erinnerungen und ließen dabei gleichzeitig neue entstehen. Danke an alle, die mitgewirkt und diesen Abend ermöglicht haben. Ein herzliches semper idem, meine Freunde und bleibt gesund!

Tomek



Spieleabend 2020

Am 21.11.2020 haben sich Aktive sowie alte Damen und Herren über Zoom zu einem gemeinsamen Spieleabend versammelt. Zuvor hat sich ein Planungskomitee über die technische Umsetzung und Spiele, für die möglichst alle zu begeistern sind, Gedanken gemacht.

Die Wahl fiel letzten Endes auf ein Pubquiz und Scribble. In Pubquiz hat sich Verbindungsschwester Lohri fünf verschiedene Kategorien (Geschichte, Geographie, Musik, Kultur, Sport) überlegt und je fünf Fragen dazu gestellt. Lange Zeit war es ein Kopf-an-Kop- Rennen, doch Verbindungsbruder Kowalski gewann das Quiz.

An Scribble, ein Spiel, bei dem eine Person einen Begriff zeichnet und alle anderen ihn erraten müssen, hatten wir auch wahninnig viel Spaß. Da wir alle keine Künstler sind, kamen da natürlich sehr “interessante” Zeichnungen rum und wir hatten immer etwas zu lachen.

Wir spielten bis in die späten Abendstunden hinein und freuen uns auch schon auf den nächsten Zoom-Abend zusammen.

Alex



Stiftungsfest

Am 02.10.2020 – 03.10.2020 konnte, trotz Corona, unser 162. Stiftungsfest gefeiert werden. Am ersten Tag ging es um 15:30 Uhr mit Gemütlichkeit los. Hierzu wurde ein Corona-Konzept entworfen, weshalb die ganze Feier draußen stattfand. Es wurden Bierbänke und -tische auf der Terrasse aufgestellt und schön geschmückt. Die Fuxen stellten ein Riesen-Buffet mit vielen Köstlichkeiten auf und dann ging es auch schon los. Es wurde viel geredet und gelacht, denn man hatte sich, nachdem man sich so lang nicht gesehen hatte, viel zu erzählen. Um 19:00 Uhr gab es dann eine Fuxen-Mimik. Diese beinhaltete ein Pantomimen-Bingo, das Verbindungsbruder Crunch gewann. Auch Sarah Connors „Vincent“ wurde umgeschrieben und vorgesungen. Anschließend gab es noch einen selbst gezeichneten Comic über das Stiftungsfest. Nach der Mimik gab es noch eine leckere Kürbissuppe. Jedoch waren die meisten schon satt von dem Buffet. Danach wurde noch ein bisschen geplaudert, getrunken und Spaß gehabt bis dann der Abend langsam zu Ende ging.

Doch damit war das Stiftungsfest zum Glück noch nicht zu Ende. Morgens trafen sich die Aktiven, die sich aus ihrem Bett schälen konnten, zum Lasertag spielen. Dies hat sehr viel Spaß gemacht, da wir vier Stunden so oft wie wir wollten spielen konnten. Nachdem die Gegner fertig gemacht wurden, ging es dann auch schon um 17 Uhr zum Umtrunk ins Dauth Schneider. Hier kamen alle noch mal zusammen, um Apfelwein zu trinken und ein leckeres Mahl zu genießen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Fest.

Rebecca



Segeln 2020

Nach zwei „segelfreien“ Jahren sollte es 2020 endlich wieder klappen, einen Segeltörn stattfinden zu lassen. Ein Schiff war schnell gefunden, die zweite Anzahlung dafür bereits im Januar diesen Jahres geleistet und dann…….kam Corona und damit die Frage: Können, dürfen oder wollen wir unsere Planungen überhaupt die Tat umsetzen“?
Nachdem wir uns durchgerungen hatten, an unserem Vorhaben so lange festzuhalten, bis Holland zum Corona-Risikogebiet erklärt wird und wir auf diese Weise wenigstens unser Geld zurück-zubekommen, kam die nächste Hiobsbotschaft von der Reederei: „Das gecharterte Schiff stünde leider nicht zur Verfügung, wir müssten unseren Törn auf einem anderen Schiff antreten“! Was sich im ersten Moment wie eine Schreckensmeldung angefühlt hat, stellte sich bei näherem Hinsehen als Glücksfall dar. Wir bekamen ein Upgrade von der feinsten Sorte. Ein *****Sterne Klipper mit je einer Toilette und einer Dusche pro Kabine, zwei Tagesräume, eine Bar und eine Bierzapfanlage. Kann das noch getoppt werden? Natürlich – bedingt durch ein Missverständnis in der Personenanzahl und aufgrund der Abstandsregel von 1,50 m, die auch in Holland gilt, musste sich die Reederei etwas einfallen lassen und das tat sie dann auch. Zusätzlich zum ersten bekamen wir noch ein weiteres Schlafboot.
Dieses fuhr uns nach und blieb, während wir segelten, im Hafen liegen. Schade nur, dass wir so einen Luxus zu diesem Preis nie wieder bekommen werden. Wenn man auf dem Gipfel war, geht’s halt nur noch abwärts:

Okay, bevor jetzt eine Diskussion darüber losbricht, ob das nicht furchtbar unverantwortlich gewesen sei, sich mit so vielen Personen auf ein Schiff zu begeben, während überall die Coronafälle in die Höhe schießen, hier ein paar Hintergrundinformationen: Jeder von den Mitreisenden hat sich frühzeitig die Corona Warnapp auf sein Smartphone geladen. Einige haben sich vorher, andere nachher einem entsprechenden Test unterzogen – Alles negativ! Und wir waren gar nicht in Holland segeln, das bekanntlich Corona-Risikogebiet ist – sondern in Friesland.
„Hä – wieso Friesland? Das liegt doch in Deutschland°? Kleiner Ausflug in die Erdkunde: Wie jeder weiß, bestehen die Niederlande aus 12 Provinzen zwei davon tragen Holland in ihrem Namen – eine weitere nennt sich Friesland. Holland liegt westlich vom Ijsselmeer und ist Risikogebiet, Friesland liegt westlich davon und ist „clean“. Das was in der Bierwerbung als „friesisch herb“ bezeichnet wird, müsste richtigerweise eigentlich „ostfriesisch herb“ heißen…… aber lassen wir das. Das wir zwar zusammen segeln aber nicht zusammen schlafen dürfen hat rechtliche Gründe. Die Niederlande als alte Seefahrernation hat festgelegt, dass Segeln eine Mannschaftssportart ist und deshalb gelten die Abstandsregeln hier nicht. Diese treten erst wieder in kraft wenn man damit aufhört. Kann man verstehen, muss man aber nicht.
Soweit ich es beurteilen kann, hat es allen sehr viel Spaß gemacht und hat uns, glaube ich, auch neue Mitglieder beschert. Hier noch einmal ein Bild von der Crew – beim Segeln versteht sich.

Die Crew

Schlafboot

Segelboot

Helmut Trompeter – Wendelin



Campingwochenende inkl. Kanufahrt

Wir schreiben das Jahr 2020, und ob man es nun wahrhaben will oder nicht, ist die zweite Hälfte des Sommers bereits angebrochen. Als Verbindung, die den Outdoor-Sport sehr willkommen heißt, kann dies nur eines bedeuten… eine Kanufahrt über die Lahn antreten! Und so machten wir uns auf den Weg, um eine Kanutour mit einer Übernachtung auf dem Campingplatz Gräveneck zu kombinieren. Der Plan war simpel… Morgens gemeinsam frühstücken, mit Autos zum Campingplatz fahren, dort unsere Sachen ablegen und anschließend mit der Regionalbahn weiter zum Startpunkt unseres Kanutrips. Selbstverständlich hat der ein oder andere Fux seinen Wecker verpennt oder morgens erst mit dem Packen angefangen. Durch die Drag-Race-Reifen-Fahrkünste unserer Burschen Müller und Shazamp, fiel dies im Zeitplan jedoch nicht auf. Um ca. halb 11 waren wir dann mit unseren Kanus im Wasser und bis 20 Uhr hatten wir Zeit um wieder am Campingplatz anzukommen, für den Check-In. Dazwischen lagen 24 km sanft treibendes Gewässer, idyllische Aussichten und 10 junge Erwachsene, mit so viel Bier wie in drei Kanus passt; was kann da schon schief gehen? Und so genossen wir unser kühles Gebrautes, erfrischten uns bei sonnigen 38° mit einem Sprung in die kühle Lahn und paddelten entspannt in Richtung eines unvergesslichen Wochenendes. Auf unserem Weg trafen wir sowohl freundlich gesinnte Familien wie auch steil gehende Gleichdenkende, und selbstverständlich ertönte unser Farbenlied über dem Wasser, sowie viele andere Gesänge, die unserer Motivation jedes Mal einen kräftigen Schub gaben. So kam es, dass wir zwischen dem Schwimmen, Snacken und Paulen die Zeit vergaßen und nur eine halbe Stunde vor 20 Uhr an unserem Ziel ankamen (perfektes Timing!). Jetzt hieß es: Zelte aufschlagen, Bierversorgung aufstocken und Pizzen bestellen! Gesättigt breiteten wir uns unter dem Sternenhimmel aus und redeten ohne roten Faden über dieses und jenes bis wir, erledigt vom Tag, den Weg in unsere Schlafsäcke fanden. Die einen in ihrem Zelt, die anderen unter dem Nachthimmel. Allerdings ließ der Morgen nicht lange auf sich warten und damit war es auch schon Zeit für die obligatorischen Runden Flunkyball! Nach anschließender Abkühlung in der erfrischenden Lahn wurden die Autos beladen und die Rückfahrt angetreten. Einige Sachen haben wir in der Lahn gelassen: ein Tanktop, eine Frisbee und zwei Becher, die uns treue Begleiter auf den Kanus waren… doch was bleibt ist die Erinnerung an ein schönes Wochenende und das Wissen, dass auch in diesen teils mühsamen Zeiten eine Aktivitas da ist, die einen nur das Gute im Moment sehen lässt.

Semper idem, meine Freunde!

Tomek



ATB-Volleyballmeisterschaft bei der ASV Babara Clausthal 2020

Wie jedes Jahr nahmen einige Gothanen den Weg nach Clausthal auf sich. Nicht nur die Aktiven, sondern auch einige unserer ADAH´s machten sich gemeinsam auf den Weg das Turnier zu gewinnen. Wie üblich wurde ein großer Bus organisiert, welchen wir uns mit unseren Bundesgeschwistern aus Mainz und Darmstadt teilen durften. Dementsprechend, und wie sich die meisten vorstellen können, wurde die Hinfahrt feucht-fröhlich verbracht. In Clausthal angekommen begann der Kampf um den besten Schlafplatz, wobei der Kneipsaal laut einiger Erzählungen nicht ganz so voll war wie in den Jahren zuvor. So schnell wie wir unsere Schlafplätze gesichert hatten, so schnell waren wir dann auch am Presstisch, sodass wir wie erwartet den restlichen Abend in einer großen Feier mit unseren Bundesgeschwistern verbrachten. Am nächsten Morgen sahen wir teilweise nicht mehr so gut aus wie am Abend, machten uns jedoch trotzdem auf den Weg in die Hallen. Die Gothania stellte zwei Teams, welche in unterschiedlichen Hallen ihrer Gruppenphase durchspielten. Die erste Mannschaft blieb ungeschlagen und zog als Gruppensieger in die K.O. Runde. Die zweite Mannschaft tat sich etwas schwerer zog jedoch trotzdem in die nächste Runde ein. Je länger das Turnier dauerte umso schwerer wurden die Gegner, doch unsere erste Mannschaft war stets siegreich, sodass am Ende die ATV Darmstadt im Finale auf uns wartete. In drei packenden Sätzen, mit einem unerwarteten Comeback unseres Teams im Zweiten Satz, mussten wir uns leider geschlagen geben. Beide Teams haben alles gegeben und unseren Bund würdig vertreten, sodass am Ende ein zweiter und ein 22. Platz zu Buche standen. Bevor wir uns nach dem Turnier aufmachten, unsere grandiose Leistung gebührend zu feiern und es den anderen Bünden mal schön unter die Nase zu reiben, mussten wir noch eine Grundlage für den Abend schaffen. Wir gingen also alle gemeinsam in ein schönes Restaurant und ließen es uns einige Zeit bei leckerem Essen und Bier gut gehen. Zurück auf dem Haus feierten wir dann unseren Sieg bis in die Morgenstunden, wobei einige direkt vom Feiern in den Bus nach Hause gefallen sind. Mir persönlich hat diese ATB-Fahrt sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich noch bei einigen Fahrten nach Clausthal dabei sein kann.

Philipp