Bericht über An-Kneipe, Semesterparty und Akademischer Abend (10.-13.05.2019)

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Eingeleitet wurde es am Freitag mit unserer lang ersehnten An-Kneipe. Diese wurde spontan von Altbursch Ford geschlagen, da unser lieber X Rockit leider verhindert war. Er lag mit gebrochener Nase und mit bestimmt weinenden Augen, aufgrund seiner aufgezwungenen Abwesenheit, im Krankenhausbett und und gedachte den Feiernden andächtig. Seine Vertretung Ford hatte erst mit der kleinen aber dafür um so motivierteren Corona, bestehend aus Vertretern 10 verschiedener Bünde, um seine Autorität als Präside zu kämpfen. Er überzeugte dann doch durch eine unterhaltsame und für ihn doch überraschend nachdenkliche Rede über die Gemeinschaft und Solidarität in der Gruppe allgemein, sowie in unserer Verbindung im Speziellen. Dabei wurden Beispiele von Personen und Verantwortlichen der eigenen Gruppendynamik eingestreut, mit Attributen behaftet und in klassifizierte Gruppen eingeteilt. Eine vereinfachte aber doch interessante Herangehensweise an die Sozialpsychologie und eine witzige Charakterinterpretation auch anwesender Gäste.

Der Fuxmajor Kimmi One hatte soweit ein Auge auf den Fuxenstall und war zumindest im Offiz gerade noch nüchtern genug, dieser Aufgabe nachzukommen. Schon der Chargenwechsel zum inoffiziellen Teil, führte bei ihr zu mittelschweren Problemen, wie das Anbringen der Schärpe an ihren Nachfolger Bundesbruder Nimbus einer sehr verehrlichten ATV Gothia-Suevia Bonn, welcher geduldig das Prozedere von An- und Ausziehen der selbigen über sich ergehen ließ.

Das Präsiden-Amt ging an den bis dahin fleißig zapfenden Bierwart JB Morgan über. Dieser hatte sich schon freudig vorbereitet und konnte mit der immer heiterer werdenden Corona auch einige neue Lieder anstimmen. Zur Fuxenmimik wurden auch noch improvisierte Intro-Songs von Zeichentrick-Klassikern wie Pokémon und Gummibärenbande zum Besten gegeben. Nach vielen tempus-orienterten Kolloquien, Kneipsnack, provozierten Überschreitungen des Biercomments, einem unterschrieben Deckel (Glückwunsch an Philipp), einem zurückgegeben Deckel (Danke an Müller für deine Schwülstigkeit ;)) und zwei Leibburschwahlen, war diese ereignisreiche Kneipe, der nun schon immer lauter werdenden Corona noch längst nicht lang genug. Weshalb der Präside einfach ein weiteres mal wegen vorgegaukelter Müdigkeit des Vorgängers gegen Farbenbruder Frederik Eisenberger eines verehrlichten VDSt zu Bonn ausgewechselt wurde. Ab dann driftete der Abend wirklich vom feucht- ins nass-fröhliche über, mitsamt Mitternachtsschrei, Fakultätsstrophen und alles was das Liederbuch noch hergeben konnte. Ein unvergesslicher Abend für alle, die sich an irgendetwas noch erinnern können.

Für die Aktivitas gab es nicht viel Zeit für Erholung. Direkt am nächsten Tag hieß es, Aufräumen, Saubermachen, Aufbauen, Dekorieren: Die Räumlichkeiten mussten für die anstehende Semesterparty angerichtet werden. Und auch für diese Neon-Beach-Party waren wieder viele Gäste geladen, viel Alkohol angeschafft, der DJ bestellt, Schwarzlicht ausgerichtet, Red Bull-Kühlschränke in Position gebracht und Farben zum Schminken bereitgestellt worden. Die Leute konnten kommen, die Musik aufgedreht und Getränke geleert werden. Was soll noch gesagt werden? Bei erfolgreichen Partys muss man dabei gewesen sein und wer noch zu viele Einzelheiten weiß, hat etwas falsch gemacht. Zitat einer objektiven und eloquenten Teilnehmerin: „Es war geil!“ © K.ONE

Da auch die sportliche Säule gepflegt gehört und die Gothania auch weiterhin im ATB Präsenz und Leistungsbereitschaft zu zeigen hat, fuhr Verbindungsbruder Crunch zeitgleich zur ATV Gothia-Alemannia Göttingen, um bei dem Sport- und Kneipen-Turnier AGA!lympics teilzunehmen. Dieses gewann er souverän gemeinsam mit seinem Bundesbruder Polar und ließ wohlwollende Grüße von den daheim gebliebenen zurück.

Nachdem also für Lebensbund und Sport an diesem Wochenende schon volle Leistung gezeigt wurde, durfte natürlich auch nicht die dritte Säule, die akademische fehlen.

So dann wurde am Montag zum Akademischen Abend geladen. Eingeläutet wurde dieser mit einem großen Grillessen, denn mit gefülltem Magen füllt sich auch der Kopf gleich viel besser.

Als Gastredner und Lieblingsdozent des besagten Abends kam Verbindungsbruder Prisma aus dem entfernten Zürich zu Besuch um einen Vortrag über Schwarze Löcher zu halten. Zum einen als Doktorand der Physik, das wissenschaftliche Hintergrundwissen mitbringend, als auch begeistert von der Disziplin der Astronomie, bot er sich perfekt an, um auch Laien dieses interessante und hochaktuelle Thema zu präsentieren.

Dafür sollte gerade auf zwei Aspekte der neuesten Forschungsergebnisse eingegangen werden. Nach einem kurzen Exkurs über die Definition und Entstehung Schwarzer Löcher sowie das Verständnis der Raumzeit, wurden diese erläutert. Dabei konzentrierte sich der Vortrag auf die Bedeutung von Gravitationswellen, der Voraussage dieser durch Einsteins Relativitätstheorie, die akribische und hochsensible Messung von ihnen durch riesige und doch feinjustierte Detektoren, wodurch das Verschmelzen zweier Schwarzer Löcher aufgezeichnet wurde, und die daraus resultierende Bedeutung für den Nachweis von Gravitationswellen und der dadurch folgenden Bildung eines völlig neuen Wissenschaftszweigs der Physik.

Der zweite Aspekt bezog sich auf die erste Fotografie überhaupt eines Schwarzen Lochs durch das Event Horizon Telescope, das Anfang April veröffentlicht wurde und um die Welt ging. Darauf zu sehen ist der aktive Kern der 55 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie M 87, mit einem Gewicht von 6,6 Milliarden Sonnenmassen und die durch Gravitation ringförmig verzerrt wirkenden Akkretionsflüsse von fast bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigter Marterie. Bei solchen Zahlen und unvorstellbar vielfachen Potenzen begreifbarer Dimensionen, wurde es den Zuhörern ganz schwindlig im Kopf. Der dahinter stehende finanzielle, sowie organisatorische, logistische und kommunikatorische Aufwand ist Außenstehenden schwierig zu verdeutlichen. Für das Zustandekommen dieses verpixelten, farblosen und somit doch eher unspektakulär wirkenden Fotos, war eine Vorbereitungs- und Durchführungszeit von mehreren Jahrzehnten, wie auch eine Zusammenarbeit verschiedenster Nationalitäten und Universitäten von Nöten. Hierfür wurden Radioteleskope weltweit zusammengeschaltet, um so ein virtuelles Riesenteleskop von tausenden Kilometern Durchmesser zu bilden. Dafür war absolute Synchronität und das Verschiffen und Auswerten riesiger Datenmengen erforderlich. Der Nachweis von Gravitationswellen sowie die Fotografie eines Schwarzen Lochs gehören zu den jüngsten wissenschaftlichen Durchbrüchen, welche für den Nobelpreis nominiert, bzw. für diesen schon ausgezeichnet wurden.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Prisma für seine Mühen und Bereitschaft, uns diesen spannenden Vortrag ermöglicht zu haben.

Zum Ausklang des Abends ging es schließlich noch zur Jam Session ins Orange Peel. Dort gab es zum montaglichen „Spotlight on Swing“ entspannte Live-Musik zu der man den Jazz spüren und tanzend wieder raus lassen konnte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Wochenende zwar anstrengend, aber auch lehrreich, finanziell ertragreich, freundschaftsbildend, erfahrungsbringend und vor allem extrem spaßig war.

geschrieben von Crunch



ATB-Meisterschaft im Hallenfußball bei der ATV Gothia-Suevia Bonn (12.-14-04.19)

Auch dieses Jahr hieß es wieder das Runde muss ins Eckige. Beim Hallenfußballturnier in Bonn war die Gothania mit zwei Mannschaften zahlreich vertreten, frei nach dem Motto: Fußball und Bier, darum bin ich hier. Bereits im Vorhinein war die Motivation bezüglich diesem prestigereichem Turnier sehr hoch und der Wille zum Erfolg war schon in den Trainingseinheiten deutlich spürbar.

In Bonn angekommen wurden Isomatten und Luftmatratzen im Kneipsaal aufgeschlagen und anschließend nahm der Begrüßungsabend gemeinsam mit den anwesenden Bundesgeschwistern seinen feuchtfröhlichen Verlauf. Nach dem Frühstück auf dem Haus am nächsten Morgen, ging es voller Vorfreude in die Soccer-Halle. Insgesamt 13 Mannschaften lieferten sich einen heißen, sehr intensiven Kampf auf Kunstrasen um die Platzierungen in der Gruppenphase. Durch hervorragende Defensivleistung, sowie individuelle Spielklasse und vor allem Teamgeist und Support auf und neben dem Platz konnten wir das Halbfinale erreichen, wo uns ein Rhein-Main-Derby gegen Mainz erwartete. Spannender hätte dieses Spiel nicht verlaufen können, denn nach einem 3:3 Unentschieden nach offizieller Spielzeit ging es ins 7-Meter schießen… Letztendlich war es unser Senior Rockit der Verantwortung übernahm, sich völlig entschlossen den Ball zurecht lag und mit absoluter Sicherheit den entscheidenden 7-Meter zum Sieg einnetzte. Im Finale stand uns bei doppelter Spielzeit die ATV Hannover gegenüber. Ein sehr körperbetontes und kräftezehrendes Spiel mit zu Beginn offenen Schlagabtausch. Nach einem 0:1 Rückstand konnte Müller zum laut bejubelten 1:1 ausgleichen und es ging in die Halbzeit. Leider verließen uns am Ende die Kräfte und wir mussten uns gegen starke Hannoveraner geschlagen geben. Nichtsdestotrotz gingen wir mit erhobenen Haupt vom Platz und konnten einen souveränen 2. Platz feiern.

Im Anschluss ging es dann zum wohlverdienten, gemeinsamen Essen beim Griechen um neue Energie für die Kneipe auf dem Bonner Bootshaus zu tanken. Während des Inoffiz fand auch die Siegerehrung statt und wir erhielten den Pokal für die Zweitplatzierung, welcher mit Bier gefüllt durch die Gothanensitzreihe kreiste und jeder sich mit einen Siegesschluck stärken konnte. Die Feierlichkeiten wurden anschließend auf dem Bonner Haus bis in die frühen Morgenstunden weitergeführt. Nach dem Sektfrühstück am Sonntag ging es dann glücklich und mit großer, sportlicher Zufriedenheit zurück nach Frankfurt. Ein durchaus sehr gelungenes Wochenende in Bonn!

Fußball ist ein einfaches Spiel mit einfachen Regeln. Und sein Sinn liegt ausschließlich in ihm selbst. Was zählt ist das Team. Und das besteht keinesfalls nur aus den besten Spielern, sondern aus uns allen – ein Paradies für Emotionen, weil wir natürlich alle Sieger sein wollen.

geschrieben von Müller



Rhein-Main-Saar-Ringkneipe am 26.01.19


Und hier kommt der Bericht zur Ring-Kneipe der Gastgeberin ATV Darmstadt mitsamt den Gästen ATV Silesia zu Mainz, ASV Saar-Ostpreußen Saarbrücken und ATSV Gothania Jenensis zu Frankfurt im Wintersemester 18/19. Es war ein aufwühlendes Aufeinandertreffen der verschiedenen
Ausrichter, die in dieser Konstellation zu Letzt im vorangegangenen Wintersemester 17/18 auf dem Saarbrücker Haus das Vergnügen hatten. Damals noch von Kneip-Neulingen geleitet und mit der legendären Döner-Rede gekrönten Ringkneipe, konnte nun Darmstadt zeigen, was es unter einem gelungenen Kneip-Comment versteht. Als Präside durfte sich der frisch gewählte X Mayham die Ehre geben. Seine Anstrengung floss dann sogleich in seine Hauptaufgabe des Abends; einen adäquaten Ersatz in Form eines potenten Präsiden für das Inoffiz zu finden. Nach viel gutem
Zureden und noch ein paar Gläsern Bier mehr, fand er diesen in Gestalt vom Gothanen Crunch.

Die beiden Zapfen waren voll besetzt, was sich zu einer Corona von circa 50 Mann und Männinen Stärke summierte. Darmstadttypisch standen dem Präsiden an jeweils einem Zapfenende gleich zwei Burschen zur Unterstützung entgegen. An dem einen, wie gewohnt, den abgesteckten Fuxenstall überwachend, der amtierende FM. Am anderen Ende, anscheinend den Burschensalon ausspionierend, und damit zumindest für die Gothanen befremdlich, der Stellvertreter des Xen. Allesamt gekleidet in schwarz-gold-hellblaue Schärpen und bewaffnet mit den berühmtberüchtigten und regelmäßig sichergestellten Knochen. Die Kneipe startete fast pünktlich um 19 Uhr CT(ct)* mit gewohnt viel Bier, gewohnt viel Gesinge und gewohnt viel inhaltslosen Grüßen. Noch war die Disziplin gesichert und der Präside (sowie sein Helferlein) mussten ungewohnt wenig zu Contenance ermahnen. Die Festrede ließ der Präside wegen vermutlichem Zeit- und Motivations-Mangel einfach outsourcen und so kam ein Gastredner daher, dessen spontan geschriebene Rede zwar kurz aber dafür in mal mehr oder weniger erkennbarer Reimform vorgetragen wurde. Langsam fing das Kneip-Getränk an, seine Wirkung zu entfalten und auch Verbindungschwester Tempoohra fiel diesem Effekt endgültig zum Opfer, als sie auf ihr offenes Liederbuch sah, das zu schließen ihr entfallen war. Darauf krönten, wie nach Beendigung eines Cantus bekannt, drei gold-schäumende Gemäße und warteten auf ihre Leerung durch den
vergesslichen Liederbuch-Besitzer. Entsprechend gestärkt wurde es so dann auch für Tempoohra und alle um sie Sitzenden nochmal eine Stufe lustiger. Das Offiz ging dann kurzweilig recht schnell um und das Präsidium wurde ausgewechselt.

Dem Brauch entgegenkommend sollten nun auch Vertreter der anderen ausrichtenden Bünde ad pedes zum Tischende gebeten werden. Frankfurt übernahm also den Präsidentisch, Saarbrücken stellte sich als Burschenbeobachter auf (dem Autor ist der offizielle Titel dieses Amtes leider nicht bekannt, dessen Tätigkeit auf schweigendes Herumstarren und -stehen während der gesamten Kneipzeit beschränkt ist) und in Ermangelung eines selbstbewussten Silesen, stellte sich Bobble, Mitglied einer sehr beschwerlichen ASG Kassel, an den Fuxentisch. Crunch startete sodann sein improvisiertes Inoffiz-Programm mit der ihm eigenen durch jahrelange Erfahrung gereiften Kompetenz der Störquellen-Identifizierung und -Minimierung. Nachdem der Burschenbeobachter seine Daseinsberechtigung nicht nachvollziehbar erklären konnte und auch der Contra seiner namensgebenden Aufgabe nicht nachkam: Contra zu geben, begann die willkürliche diktatorische Schreckensherrschaft des Präsiden. Dieser versuchte zwar erst noch den Contra durch Provokationen aus der Reserve zu locken, in dem er ihn beispielsweise konsequent falsch ansprach (Anmerkung: die irrtümliche Behauptung Bobbele hieße Bobbels, kann auch nach Aufklärung des Missverständnisses fortgesetzt werden, aus Prinzip). Doch dieser blieb süffisant lächelnd in aller Ruhe stehen und ließ sich das Geschehen ganz ohne ein eigenes Eingreifen gefallen. Daher stellte der Präside, ganz Autokrat, einfach selbst die Darmstädter Fuchs-Puppe nach vorne, um den Fuxenstall zu vergrößern und damit viele Burschen in diesen schändlichen und seit ihrer erblühenden Aufmüpfigkeit, wohl verdienten Bereich zu versetzen. Langweilige Reden und um sich selbst kreisende Monologe wurden kurzerhand verboten. Was als die Langeweile-Grenze überschreitend galt oder als informativ genug zur allgemeinen Belustigung verstanden wurde, bestimmte unerwartet demokratisch, die Mehrheit der Corona. Als Sanktionen hagelte es Sprechverbote und auszutrinkende Gemäße. Die durch den erhöhten Bierkonsum immer häufiger auftretenden Tempus generalis, waren zeitlich streng geregelt und wer schon zu langsam im Kopf war, um sich zu errechnen, wann genau er nach 12,5 Bierminuten wieder auf seinem Platz zu erscheinen habe, musste dafür mit Strafbier und Umsiedelung rechnen. Damit wurde der Inoffiz gefüllt (sowie die Gäste parallel mit Bier) durch viele laut angestimmte
Lieder, bei denen teilweise die Bierorgel nicht mehr durchdrang, eine verwirrend komische Fuxenmimik, einigen immer interessanter werdenden Redebeiträgen (verdankt durch die auch immer strenger werdende Jury) und einer allgemeinen Ausgelassenheit.

Nach einiger sehr spaßigen Zeit erkannte der erfahrene Präside die Zeichen der sich anbahnenden Anarchie, welche schlussendlich jede Kneipe über kurz oder lang überrollt, wenn entsprechend Alkohol geflossen ist. Erste Delinquenten mussten schon auf dem Straftisch stehend dem Treiben zuschauen und bevor die Situation vollends in die höchste Eskalationsstufe ausarten konnte, wurde der letzte Cantus des Abends angestimmt und diese gelungene Kneipe ehrenvoll unter den Tisch gesoffen.

Silentium ex, Kneipe ex, Bericht ex

PS: Erklärt bitte einer mal den Darmstädtern den Unterschied zwischen Ringkneipe und Kreuzkneipe ;p

PPS: Die Knochen wurden natürlich wieder sichergestellt.

*15 Minuten nach dem Viertel einer vollen Stunde nach der angegebenen Uhrzeit: Korpo-Akademische Viertelstunde

geschrieben von Crunch



Volleyballturnier in Clausthal (19.-21.01.2019)

Zum alljährlichen Turnier in Clausthal mieteten die Gothanen erneut einen großen Bus, um mit ihren Bundesgeschwistern aus Mainz und Darmstadt gemeinsam anzureisen. Nach einer heimlichen Bierschmuggelaktion in den Bus am Fahrer mit Gottkomplex vorbei, konnte das Wochenende wie erhofft starten.

Im schneebedeckten Clausthal angekommen ging es nach einem Kampf um die verbliebenen Schlafplätze zum gemeinsamen freudigen Feiern mit allen Bundesgeschwistern vor Ort. Auch wurden fleißig Zipfel getauscht! Ford mit seinem Leibfuchsen JBMorgan im Schnee woraufhin die Leibfamilie sogar noch um ein Glied erweitert wurde als sich Fuchs Emily JBMorgan als Leibbursch wählte. Kimmi One und Bang tauschten ebenfalls Zipfel und zwar in der Sauna zum harten Temperaturkontrast.

Das Turnier lief leider nicht so erfolgreich wie im letzten Jahr. Wir mussten den Meistertitel abgeben und uns mit Platz 9 zufriedengeben. Dennoch hat das Turnier einen riesen Spaß gemacht und man hatte mal wieder die Möglichkeit sich mit seinen Rivalen messen zu können. Und gerade für die neuen Fuchsen ist das Turnier eine gute Möglichkeit gewesen, sich zu verbessern und Ambitionen für das nächste Volleyballturnier zu wecken.

Die Sportlichen Anstrengungen belohnten wir uns danach selbst mit einem Besuch im örtlichen Restaurant „Glück Auf“, wo wir von delikaten Speisen bei guten Tischgesprächen verwöhnt wurden.

Zurück auf dem Haus gab es die Siegerehrung und den lang ersehnten Mitternachtsschrei, vom Clausthaler Karaffee würdig vorgetragen und mit unendlichen Studentenstrophen fortgeführt. Am Sonntagmorgen darauf war es leider schon wieder Zeit für die Rückfahrt, diese wurde aber belohnt mit fantastischer Aussicht bei Sonnenschein durch das verschneite Harzgebirge.  Es war wie immer ein großes Fest, das verbindet und wir freuen uns auf all die Clausthaler Turniere die noch kommen.

geschrieben von JBMorgan



Gothanen-Dreikampf am 12.01.2018

Auch dieses Jahr fand wieder unser alljährlicher Gothanen-3-Kampf statt. Nach einem gemeinsamen Frühstück begannen wir mit den drei beliebtesten Kneipen-Sportarten. Darts, Kicker und Billiard. Diesmal versammelten sich 20 Teilnehmer, darunter aktive Gothanen, AHs und Bundesgeschwister aus Mainz und Freiberg, um herauszufinden wer der beste Kneipensportler ist. Bis zum späten Nachmittag wurden dabei erbitterte Vorrunden-Kämpfe ausgetragen. Nach einer von Hummel gekochten Stärkung begann die KO-Runde. Diese konnte der AH Drölf für sich entscheiden, sodass ich an dieser Stelle dem neuen Gothanen-3-Kampf-Champion gratuliere.

geschrieben von Kowalski



Apfelweinkneipe am 11.01.2019

Zum ersten Mal fand an diesem Wochenende bei uns eine Apfelweinkneipe statt. Naja zumindest können wir uns an keine andere erinnern. Präpariert mit Apfelwein und Bier wurde das Eventreiche Wochenende begonnen. Mit drei schlägen eröffnete unser X Lohri die Kneipe und der Offiz begann.

In der Rede ging es dieses Mal um persönliche Lebensziele unsers Xen und um die generelle Definition des Wortes Ziel und wie diese unser Leben bereichern und sogar erfreuen können. Den Inoffiz übernahmen Tradzio als Präside und J.B. Morgan als Contra und zusammen überlegten sie sich mit lustigen Ideen, wie man am Besten den Fuxenstall aufteilen kann.

Nach dem Ende der Kneipe wurde der Keller für den anstehenden Gothanen-Dreikampf vorbereitet und anschließend ließen wir den Abend zusammen Im Keller mit Musik, Bier und Apfelwein ausklingen.

geschrieben von Tempoohra



Weihnachtswochenende (07.-08.12.2018)

Am Freitag den 07.12.2018 begannen die Fuxen zusammen mit Ford um Punkt 9 Uhr das Essen für die Weihnachtsfeier vorzubereiten. Es gab ein sehr leckeres Dreigänge Menü. Als Vorspeise gab es eine köstliche Brokkoli Suppe und zum Hauptgang gab es einen Krustenbraten (gefüllte Paprika für die Vegetarier) mit selbstgemachten Klößen und einer dazu passenden Bratensauce. Als krönenden Abschluss, gab es zum Dessert Mousse au Chocolat.

Um 20 Uhr versammelten sich zahlreiche ADAHs und Mitglieder der Aktivitas, um gemeinsam zu Essen und die Weihnachtszeit zu feiern. Zusammen wurde mit Bier und Glühwein angestoßen und der Abend nahm noch einen spaßigen Verlauf.

Am Samstagabend luden wir zu unserer Weihnachtskneipe ein. Dieser Einladung folgten viele Gäste, Farben- und Bundesgeschwister. Die Kneipe wurde von unserem Ehrenwerten X Lohri geschlagen.

Zum Thema ihrer Rede machte sie das Wort „Einigkeit“ und erläuterte die verschiedenen Definitionen und setzte diese in den Verbindungskontext.

Zwischendrin gab es während des Tempus Generales zur Stärkung köstliche Hot Dogs, bis es dann zum Inoffiz überging, welcher von unserem AH Droelf als Präside und Rockit als Contra geschlagen wurde. Es wurden dann auch Weihnachtslieder angestimmt, besonders der Fuxenstall nahm gefallen an der dritten Strophe von „O Tannenbaum“.

Die Kneipe nahm noch einen feuchtfröhlichen Verlauf und danach baute die Aktivitas den Gothanenkeller schnellstmöglich wieder zum Partykeller um und das Feiern ging weiter.

geschrieben von Nadine



ATB. Tag 2018

Am ersten Novemberwochenende machten sich 13 Aktive auf den langen Weg nach Halle an der Saale, um beim alljährlichen ATB-Tag ihre Bundesgeschwister zu treffen und wichtige Belange des Dachverbandes zu besprechen.  Freitags am Begrüßungsabend fanden sich alle auf dem Hallenser Haus bei einigen kühlen Gerstengetränken und vielen alten und neuen Freunden wieder. Unsere neuen Fuxen Nadine und Emily konnten direkt einige schon bekannte Gesichter von unserem vergangenen Stiftungsfest wieder begrüßen. Dank sehr ausgelassener Stimmung kam die Sperrstunde um 4:00 Uhr nachts leider viel zu früh und einige kehrten recht widerwillig in der Aktivenunterkunft ein.
Während der Rest der Gothania die Stadt erkundete, nahmen Lohri, Crunch, Scooby und Tradzio als Mitglieder des Präsidiums am nächsten morgen am AB-Tag teil, an dem sie auch als Vorort entlastet und die neuen Aktivenvertreter des AB gewählt wurden. Nach dem anschließenden ATB-Tag blieb dann auch kaum noch Zeit um sich rechtzeitig zum Festkommers am Abend in Schale zu werfen.
Der Kommers lief, geleitet von Tradzio mit Crunch und Lohri und einem beeindruckenden Chargenkabinett, in feierlicher Manier über die Bühne. Für die Gothania chargierten unser FM Hummel und XX Kowalski. Bei einer singfreudigen Festkorona übergab der alte Vorort seine Ämter feierlich an den Neuen und beschloss so ein aufregendes und unvergessliches Jahr im ATB.
Nachdem der Abend noch feuchtfröhlich auf dem Haus ausgeklungen war und alle erfolgreich ihren Schlafmangel vom Vortag ausgebaut hatten, machten wir uns am Sonntag nach dem Frühstück auf den Rückweg nach Frankfurt. Vielen Dank an unsere Hallenser Bundesgeschwister für die Organisation, es war ein tolles Wochenende!

geschrieben von Tradzio



160. Stiftungsfest

Am ersten Donnerstag im Oktober begann unser 160. Stiftungsfest bei uns auf dem Haus. Im Verlauf des Tages trudelten so langsam unsere Gäste aus den verschiedensten Teilen Deutschlands ein. Über 100 Gäste, ob aus verschiedensten Korporationen oder gar nicht korporiert, feierten mit uns zusammen im Gothanenkeller bis in die Morgenstunden.

Am Freitag wurde mit einem gemeinsamen Frühstück der Tag begonnen. Um unser Sportprinzip an diesem Tag zu zelebrieren gingen wir zusammen in die Sporthalle und veranstalteten ein Völkerballturnier, bei denen viele die Auswirkungen des Vorabends überwinden konnten. Um dies langsam zu beginnen, wurden die großen gemütlichen Matten spontan auf den Boden gelegt und es startete ein kleiner Mattenrutschwettkampf professioneller Art.

Gemeinsam ging es nach dem Turnier frisch und erheitert vom Sport Richtung Kommers, bei denen c.a 140 Gästen uns mit ihrer Anwesenheit begeisterten. Selbst die schleppende Bierversorgung konnte die phänomenale Stimmung nicht zerstören. Zusammen mit Lohri, die den Festkommers schlug zelebrierten wir unsere Verbindung, alle Gäste und unsere 160 Jahre.

Am Samstag begann der Tag wieder mit einem gemeinsamen Frühstück ab 10 Uhr. Gegessen haben wir alle zusammen auf der Terrasse oder im Kneipsaal. Um ungefähr 11 Uhr ging das Kulturprogramm los, eine Stadtführung durch Frankfurt mit Tradzio und Ava. Zusammen ging es von uns aus in Richtung Main. An Alt-Sachsenhausen vorbei und über die älteste Brücke Frankfurts. Weiter ging der Weg über die Konstablerwache, den Römer und die neue Altstadt, bis zur alten Oper. Einen Zwischenstopp haben wir dann noch auf der Dachterrasse von Galeria Kaufhof, mit wunderbarem Blick auf die Skyline gemacht. Nach der Taunusanlage endetet die Stadtführung dann an der Euro-Skulptur.

Später am Nachmittag wurde sich schick gemacht für den anstehenden Ball. Um 19 Uhr ging es los mit einem Buffet im Mainhaus Stadthotel Frankfurt. Anschließend begann der Festball im Ballsaal oberhalb des Essenssaals. Nach einer kleinen Ansprache gab es ein schönes Programm, welches von Tradzio und Kimmi One geleitet wurde. Mit Semestertänzen, einer Fragerunde an die Aktivitas, zum besseren Kennenlernen, sowie eine Herren und eine Damenrede von den Fuxen Dominik und Emily wurden wir durch den Abend geleitet. Danach wurde ausgiebig bis 2 Uhr morgens getanzt. Anschließend ging es für manche noch fröhlich im Gothanenkeller weiter.

Am Sonntagmorgen hatten wir dank unseres alten Herren Riemen ein wunderbares Sektfrühstück, für welches die Vorbereitungen bereits um 6 Uhr starteten. Ab 9 Uhr war dann das Frühstück für alle eröffnet und es war ein schöner Ausklang des sehr gelungenen Stiftungsfestwochenendes.

geschrieben von Tempoohra und Emily



100. Fuxenjubiläum von unseren Alten Herren Ferscht und Apoll

Am 25.8.2018 brach für zwei unserer alten Herren eine neue Ära an. Unsere Alten Herren Ferscht und Apoll feierten ihr 100. Fuxenjubiläum und wir alle durften dabei sein.

Ferscht lud uns in der Nähe Wiesbaden in seinen großen Garten ein. Fast alle Aktive, sowie ADAHs, zum Teil auch extra zu dem Anlass aus dem Ausland hergeflogen, waren anwesend. Niemand wollte sich diesen denkwürdigen Tag entgehen lassen.

100 Semester! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Neben Spießbraten, diversen Salaten und natürlich viel zu trinken, begleitete uns auch gute Laune.

Sowohl für uns Aktive als auch für die ADAHs, die weiter weg wohnen, war es eine gute Möglichkeit, sich kennenzulernen.

Es folgte dementsprechend auch eine Staffette zwischen Alt und Jung. Allen voran unser lieber AH Ferscht.

Alles in allem hatten wir einen wunderschönen Tag und freuten uns, so viele ADAHs nach langem mal wieder zu sehen.

Im Namen der Aktivitas gratulieren wir nochmal Apoll und Ferscht.

Vielen Dank, dass wir an so einem bedeutenden Tag dabei sein durften.

geschrieben von Kimmi One